Luaverde Porträt

Portugal hat viele Gesichter. Die von Menschen, von Städten, von Landschaften. Wir stellen Ihnen hier vor, was wir besonders interessant finden. Dazu gehört auch dieses Bild. Es zeigt Fernando Pessoa, wie ihn einer der wichtigsten portugiesischen Maler der Gegenwart, Julio Pomar, gesehen hat. Das Bild hängt in der Casa Fernando Pessoa in Lissabon.



Pessoa und seine imaginären Brüder
Reis, Campos, Caeiro

Wenn man sie sich genauer anschaut, so unterschiedlich sie aussehen und auch sind, so könnten sie doch Pessoas Brüder sein: Der Oden-Dichter Ricardo Reis ein Jahr älter als Pessoa, es folgt 1889 Alberto Caeiro und als Jüngster 1890 Alvaro de Campos. Caeiro war ihr Meister, der, der an Weisheit die drei anderen übertraf, der "schlecht Portugiesisch schrieb", wie Pessoa befand, der von allen die niedrigste Bildung hatte, aber der all dessen nicht bedurfte, um das zu können, was die anderen nur ganz unzureichend konnten und worin sie jeden Moment zu versagen drohten: Leben. weiter

 
 

Der Palast der Marquis de Fronteira:
Schatzkammer der Kachelkunst

Als burleskes Bestiarium hat der Schriftsteller José Cardoso Pires den Park des Palastes der Marquis de Fronteira einmal bezeichnet. Und in der Tat begegnet man hier bizarren Wesen zwischen Mensch und Tier, und auch Musen und Göttinnen fehlen nicht in diesem Lustgarten vor den Toren Lissabons. weiter




Der Paradiesgarten von Monserrate:
Sinfonie in Grün

Einige Aussichten im Park von Monserrate erscheinen wie Bilder einer Traumlandschaft. Auf einem Hügel liegt ein maurisch anmutendes Schloss in den Farben Weiss und Apricot. Davor erstreckt sich eine Wiese. In der Ferne schimmert blassblau der Atlantik. Riesenbäume ohne Alter streben dem Himmel entgegen. weiter



Die Brasileira
Geliebte der Bohemiens

Im 21. Jahrhundert sind sie selten geworden, die luxuriösen Kaffeehäuser des vergangenen Jahrhunderts. Und doch gibt es sie noch: die großen alten Cafés mit ihren geräumigen Bäuchen, die von den hektischen Flaniermeilen wegführen ins Innere, in die Ruhe und Geborgenheit von Orten, die zeitlos sind, verlässlich. Solch ein Ort ist "A Brasileira" im Herzen Lissabons. weiter

 




Evoras Évora
Die weiße Stadt im Alentejo

Évora - den Namen verdankt die Stadt inmitten der Weiten des Alentejo bereits den Römern, von denen noch ein Tempel und eine Terme zu erzählen wissen. Évora gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und wer es bereist, findet jede Menge kunstgeschichtlich Interessantes. Aber die Stadt in Weiß hat auch kulinarisch einiges zu bieten. Das fängt bei Süßigkeiten nach alten Klosterrezepten an. weiter




Fernando Pessoa
"Ich bin, der ich nicht zu sein vermochte"

Er ist einer der großen Dichter des 20. Jahrhunderts und erscheint als einer der einsamsten Dichter, als einer, der sich in seiner Einsamkeit ein eigenes Universum geschaffen hat: die Heteronyme, die selbst wiederum geschrieben haben, Dichter waren. Hier eine kleine Spurensuche auch anhand seiner Werke. weiter


 



 

Amália Rodrigues
Die unvergängliche Stimme

Mit einem Blumenmeer und Tränen in den Augen nahmen die Portugiesen im Oktober 1999 Abschied von ihrer Königin, Amália Rodrigues. Portugal hatte seine Stimme verloren. Zunächst. Heute gibt es eine junge, vielversprechende Generation von Fado-Sängerinnen. Sie folgen ihren eigenen Wegen. Luaverde aber erzählt Ihnen hier von jener großen Dame des Fado, die auch verdächtigt wurde, der Diktatur unter Salazar zu Diensten gewesen zu sein. weiter