Luaverde: Feriendomizile für Genießer

Alte Konvents, in denen sich Vergangenheit und Gegenwart berühren, kleine Stadthotels mit Flair und Landhäuser mit persönlichem Stil bilden das Spektrum von Luaverde. Ihr gemeinsames Charakteristikum: sie verkörpern etwas von der Seele Portugals, von der Kultur, den Traditionen und den Eigenarten dieses vielfältigen Landes.



Quinta am Douro

Wo sich Romantik und Moderne begegnen

 

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Es ist eine Fahrt durch eine wildromantische Gegend. Die Wasser der Flüsse Tamega und Douro haben in Jahrtausenden Schluchten in den Schiefer gegraben, sich durch den Fels gezwängt und in Windungen und Bögen ihren Weg zueinander und schließlich zum Meer gefunden. Hier an diesen Hängen wachsen die Trauben, die einigen der besten Weine Portugals ihren Charakter geben. Und hier liegt dieses fast schon mondäne Haus.

Die Quinta mit ihren harten, klaren Linien kontrastiert mit der geschwungenen, zerklüfteten Umgebung aus Fels und Fluss. Moderne begegnet Romantik. Kunst trifft auf Tradition. Und erzeugt so einen Raum, in dem der Gast frei wird für die Schönheit seiner Umgebung, für den Augenblick. Großzügige Glasflächen eröffnen im ganzen Haus immer neue Ausblicke auf den Fluss, der je nach Sonnenstand mal blau, mal grünlich, mal golden glänzt. Das ganze Anwesen ist auf den Douro ausgerichtet: die Terrassen, die Liegewiese am Pool, die Bank aus Granit, hinter der ein Wasserspiel ein beruhigendes, gleichmäßiges Plätschern erzeugt. Ein Weg führt hinab zum Fluss und zu einem Bootssteg, der zum Haus gehört. Flussotter gibt es hier. Doch sie sind scheu und nachtaktiv. Mit etwas Glück hört man sie des nachts.

Die Zimmer verteilen sich großzügig über das Anwesen. Im Haupthaus liegen die drei Suiten mit einer gemeinsamen großen Terrasse. Im Haus darüber gibt es zwei Einheiten mit je zwei Doppelzimmern und Bad. Weiter entfernt liegt das ebenfalls sehr hochwertige Ferienhaus mit zwei Schlafzimmern, Küche und Wohnzimmer im ersten Stock und großer Terrasse. Allen Häusern gemeinsam ist die klare und edle Linie, mit moderner Kunst und hochwertigen Möbeln. Den Gästen der Quinta steht auch das Haupthaus offen mit seinem weitläufigen Esszimmer mit den eleganten Korbmöbeln, das in einen kleineren Wohnbereich übergeht, wo man sich im Winter vor der modernen, in Metall gestalteten Kaminfront am Feuer wärmen kann, während über dem Dourotal die Dämmerung hereinbricht. In allen Räumen gibt es die Möglichkeit, Musik zu hören. Das Programm hat der Herr des Hauses ausgewählt, passend zur Tages- und Nachtzeit mal Jazz, mal Klassisches, mal Naturklänge. Per Knopfdruck und Lautstärkeregler kann man selbst entscheiden, ob man gerade Stille und Vogelgezwitscher oder diese spezielle Art von Hausmusik vorzieht.

Kinder sind willkommen auf der Quinta. Die Besitzer haben selbst zwei, Antonio und Francisca. Es gibt einen schönen, nahezu vorbildlichen Spielplatz. Und in einem Gehege weiter weg Enten, Hühner und anderes Federvieh. Aus dem biologisch bewirtschafteten Garten stammt überwiegend das Gemüse für das Abendessen. Es wird im Esszimmer des Haupthauses angerichtet, wo auch die Familie zu abend isst, wenn sie nicht in ihrem Haus in Porto weilt.

So verlockend es sein mag, sich diesem exklusiven Refugium hinzugeben, es empfiehlt sich, das Dourotal besser kennenzulernen, z.B. am Wochenende bei einer Fahrt mit der historischen Eisenbahn mit Dampflokomotive von Peso da Regua über Pinhão nach Tua. Es ist eine Strecke, die mitten durch das Weinbaugebiet führt und zugleich eine Reise in eine vergangene Zeit zu sein scheint. Im Bahnhof von Pinhão erzählen historische Azulejos die Geschichte der Region und ihres Weines. In Peso da Regua empfiehlt sich das Restaurant Douro In: elegantes Design, regionale Küche und eine reiche Auswahl an Douro-Weinen machen das Erfolgsrezept aus.

Und keinesfalls sollte man es versäumen, Porto zu besuchen. Dazu gehört fast unverzichtbar das von dem Stararchitekten Alvaro de Siza entworfene Museum Serralves mit seinem großen Garten und den Ausstellungen moderner Kunst. Seit dem Frühsommer 2005 hat Portugal ein weiteres kulturelles Schmuckstück: die Casa da Música, das neue Konzerthaus Portos, in dem seit der Eröffnung Musiker von internationalem Renommé auftreten.

Aber auch sonst hat Porto viel zu bieten: alte Cafés, die vom mondänen Leben Anfang des 20. Jahrhunderts erzählen, ein quirliges Flussufer, die Ribeira, mit Cafés und Restaurants, blumengesäumte, schmiedeeiserne Balkone an oft schmalen, weinroten Häusern, kleine Gassen voller Leben und Charme und große Plätze zum Flanieren und Präsentieren. Im Vergleich wirkt Lissabon monumentaler, größer, weiter. Porto dagegen weist ein dichtes, einheitlicheres Stadtbild auf. Und die Farbigkeit der Häuser scheint dem Nebel, der den Winter über oft über der Stadt liegt, trotzen zu wollen. Überall fallen die Blumenkübel auf, die Plätze, Straßen und Brücken zieren. Portugals nördliche Metropole zeigt südländischen Charme.

Foto: Bogani Café in Vila Nova de Gaia,
auf der anderen Seite des Douro,
© Rui Morais de Sousa

Preise*: Suite für zwei Personen:
90 Euro (16. Oktober bis 30. April)
110 Euro (1. Mai bis 15. Oktober) pro Nacht inkl. Frühstück

Gästehaus (2 Doppelzimmer mit einem Bad):
140
Euro (16. Oktober bis 30. April)
160 Euro (1. Mai bis 15. Oktober) pro Nacht inkl. Frühstück
Extrabett: 25 Euro


Ferienhaus (für vier Personen):
Wochenpreis: 1.080 Euro
Tagespreis 180 Euro (Mindestaufenthalt drei Tage)
Das Ferienhaus ist ebenfalls hochwertig eingerichtet.

Abendessen (nach vorheriger Anmeldung): 30 Euro

Zum Haus gehören Swimmingpool, Kinderspielplatz und Tennisplatz. Alle Zimmer haben Zentralheizung. Es gibt einen eigenen Bootssteg am Douro-Ufer. Das Frühstück wird auf der Terrasse oder im Wohnzimmer des Haupthauses serviert.

* Die Preise entsprechen exakt den von den Hausbesitzern angegebenen Preisen.
Es gehört zu unserem Selbstverständnis, unseren Kunden die gleichen Preise zu bieten,
wie sie sie auch bei der Direktbuchung bekommen würden.

Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme
und beraten Sie gern bei weiteren Fragen,
per Telefon unter 00351-969 83 81 83
oder per
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