Luaverde:
Feriendomizile für Genießer
Alte
Konvents, in denen sich Vergangenheit und Gegenwart berühren,
kleine Stadthotels mit Flair und Landhäuser mit persönlichem Stil
bilden das Spektrum von Luaverde. Ihr gemeinsames Charakteristikum:
sie verkörpern etwas von der Seele Portugals, von der Kultur,
den Traditionen und den Eigenarten dieses vielfältigen Landes.
Convento de São Saturnino, Azoía
Ein weisses Konvent am Rande der alten Welt
Ganz nah am westlichsten Punkt Europas, dem Cabo da
Roca, liegt das Convento de São Saturnino aus dem 12. Jahrhundert.
Aus einem tiefen Taleinschnitt streckt sich der weiße Glockenturm
dem Himmel über dem Atlantik entgegen. Jahrhunderte lang haben hier
Mönche gebetet. Heute befindet sich das Haus in Privatbesitz. Seit
2002 öffnet es seine an sakraler Kunst und Antiquitäten reichen Gemäuer
Gästen aus aller Welt. Diese finden hier, nicht weit von der paradiesisch
anmutenden Vegetation der Serra da Sintra mit ihren Schlössern, Parks
und Gartenlandschaften entfernt ein Refugium der Stille und Abgeschiedenheit.
An windstillen Tagen hört man nur das beständige Plätschern des Baches,
der hier die Felsen hinab dem nahen Meer entgegen strebt, und das
Federvieh im oberen Teil des Gartens. So karg die Vegetation hier
auf den Felsen ist, so üppig kontrastiert der Garten mit seiner Blumenpracht
und seinen Düften mit der Umgebung. Im Inneren empfängt den Gast eine
Atmosphäre, die zeitlos zu sein scheint. Überall finden sich edle
Stoffe, Gemälde, Skulpturen und Ikonen - fast eine Kulisse für Filme
und Romane. Die verschachtelte Konstruktion der Räume verstärkt den
Eindruck der Privatheit. Die vier großzügig gestalteten Gästezimmer
liegen an den Endpunkten des Haupthauses, das Zentrum bilden der Speisesaal
und die beiden Wohnzimmer mit Bar und Fernseher. An der langen Tafel
des Speisesaals in der ehemaligen Kapelle wird heute gefrühstückt
oder, auf Wunsch, auch zu Abend gegessen.
In einem jüngeren Gebäude sind die drei Suiten mit eigenen Küchenzeilen
untergebracht. Eine der Suiten hat eine Terrasse , die einem Schiffsdeck
nachempfunden über dem Tal schwebt. Über die "Reling" hinweg richtet
sich der Blick auf das oft intensiv blaue Meer. Ein Platz zum Verweilen.
Das Verwinkelte und Verschlungene der mittelalterlichen Architektur
findet sich vielerorts wieder. Hier und da gibt es kleine Terrassen,
oftmals streng modern gehalten, im Kontrast zu dem üppigen, historischen
Flair des Interieurs. Blumenrabatten zieren die meist mit Bruchstein
gepflasterten Wege, Vögel zwitschern in den Bäumen und eine alte Steinbrücke
mit einem Kreuz am höchsten Punkt führt über den Bach durch ein licht
bewaldetes Tal hinüber zum Schwimmbecken. Von hier aus öffnet sich
ein weiter Blick auf das Meer.
Des
Nachts überwölbt ein durch nichts getrübter Sternenhimmel das dunkle
Tal mit dem weißen Konvent.
Das
São Saturnino ist ideal für Menschen, die das Besondere eines
historischen Ortes schätzen, Ruhe suchen oder auch die nahe Serra
da Sintra bei kurzen oder ausgedehnteren Wanderungen intensiver erleben
möchten. Nach Sintra sind es rund 15 Kilometer, ins Zentrum von Lissabon
45 Kilometer. Interessante Ausflugsziele: Lissabon, Sintra,
Mafra, Ericeira und Azenhas do Mar.
Preise inkl. Frühstück je nach Saison, Aufenthaltsdauer und
Art der Unterbringung: 80-200 Euro
Extrabett für Kinder bis 12 Jahre: 20 Euro, für Kinder ab 12 Jahre:
40 Euro
Es besteht die Möglichkeit, das Haupthaus komplett für bis zu neun
Personen zu mieten oder das ganze Anwesen für bis zu 21 Personen.
Dies ist vor allem für Tagungen im kleineren Rahmen interessant.
Wir
freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme
und beraten Sie gern bei weiteren Fragen,
per Telefon unter 00351-96 983 81 83
oder per
E-Mail an Luaverde