Luaverde: Feriendomizile für Genießer
Alte
Konvents, in denen sich Vergangenheit und Gegenwart berühren,
kleine Stadthotels mit Flair und Landhäuser mit persönlichem Stil
bilden das Spektrum von Luaverde. Ihr gemeinsames Charakteristikum:
sie verkörpern etwas von der Seele Portugals, von der Kultur,
den Traditionen und den Eigenarten dieses vielfältigen Landes.
Vila
Duparchy, Mealhada
Die
Eleganz des ausgehenden
19. Jahrhunderts
Die
Bilder oben zeigen die Vila Duparchy: eine Luftaufnahme, zwei Bilder
vom Garten und ein Blick in die Eingangshalle des Anwesens.
Die
Vila Duparchy ist ein würdevolles Herrenhaus aus der Zeit von
1890. Und gerade darin liegt ihr Reiz. Denn die Vergangenheit, die
Eleganz des anbrechenden 20. Jahrhunderts, ist in diesem Haus eingefangen.
Elegantes Mobiliar vom Anfang des 20. Jahrhunderts, einzelne deutlich
ältere Stücke und handgearbeitete Wollteppiche aus Arraiolos
gehören zur Einrichtung, ebenso Sofas jüngeren Datums mit
Blumenmustern und Blumengardinen. Klassik und englischer Landhausstil
haben hier zueinander gefunden, dezent, unaufdringlich, aristokratisch.
Ein Schmuckstück ist die Küche des Hauses mit zwei großen
Kachelbildern aus einer belgischen Manufaktur. Die Doppelzimmer fügen
sich in den Stil des Hauses ein: mit Möbeln von zeitloser Eleganz,
zarten Farben und modernen Bädern.
Seit
1895
ist dieses noble Haus im Besitz der Familie Duarte Figueiredo. Heute
steht die altrosa Villa mit ihren weißen Sprossenfenstern, inmitten
eines wildromantischen Parks gelegen, auch Gästen offen. Kinder
sind sehr willkommen. Im Garten mit seinen Rosen, Buchsbaumhecken
und einem Magnolienbaum gibt es einen kleinen Kinderspielplatz mit
Schaukel und Wippe. Ein großer und zugleich zart wirkender Turm
mit einer Wendeltreppe an der Außenwand erzählt von der
Wasserversorgung in vergangenen Jahrhunderten. Es sei ein Chateau
d'Eau gewesen, sagt der Besitzer. Ein Wasserschloss, doch mit anderer
Bedeutung als im Deutschen. Es war der Wasserspeicher der Vila Duparchy.
Verglichen
mit anderen Herrenhäusern ist die Vila Duparchy mit ihren sechs
Gästezimmern ein kleines Haus. Dadurch entsteht eine private,
familiäre Atmosphäre.
Man begegnet den netten, symphatischen Besitzern immer mal wieder
im Haus oder im Garten. Und da die Villa ihr Lebensmittelpunkt ist,
haben sie sie wohnlich und ungezwungen gestaltet, mit einer Hollywoodschaukel
und zwei Hängematten im Garten. Von dort blickt man auf den Wald
von Buçaco, rund sechs Kilometer entfernt. Eine Art Märchenwald
mit einer Vielfalt großer exotischer Bäume und einem Schloss
im neomanuelinischen Stil, das ebenso den Geist des ausklingenden
19. Jahrhunderts atmet wie die Vila Duparchy.
Die
Vila Duparchy ist ein guter
Ausgangspunkt für Fahrten in die
nähere Umgebung:
zum Thermalbad Luso (1 km),
zum Wald von Buçaco (ca. 6 km),
nach Coimbra (ca. 20 km) und zu
den Ausgrabungen der Römerstadt
Conimbriga (ca. 45 km).
Foto:
Die Kathedrale von Coimbra im Abendlicht: © Antonio Sacchetti
Der
Jahrhunderte alte Wald von Buçaco dürfte in ganz Europa
einzigartig sein. Rund 700 verschiedene Gehölze wachsen hier,
darunter 300 exotische Arten, die von den portugiesischen Seefahrern
aus Übersee mitgebracht wurden. Im 17. Jahrhundert bauten Kapuzinermönche
hier ein kleines Kloster. Es liegt heute Seite an Seite mit dem Sommerpalast
von König Carlos I, Ende des 19. Jahrhunderts im damals beliebten
neomanuelinischen Stil erbaut, der jedoch nicht an die Schönheit
und Harmonie der Manuelinik des anbrechenden 16. Jahrhunderts heranreicht.
Von
der Manuelinik kann man einmal mehr einen überzeugenden Eindruck
in der Kirche Santa Cruz in Coimbra bekommen. Die altehrwürdige
Universitätsstadt am Mondego lohnt den Besuch. Am Abend bietet
sich vielleicht die Gelegenheit, den Fado von Coimbra zu hören,
der weniger von Schwermut und Saudade getragen ist als der Fado von
Lissabon.
Wer
noch weiter in der Geschichte Portugals zurückreisen möchte,
kann dies in Conimbriga aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. tun. Bei den
Ausgrabungen wurde eine Stadt mit Villen, öffentlichen Bädern,
Läden und Handwerksstätten, Stadtmauern und Stadttoren freigelegt
- Zeugnisse aus rund 600 Jahren römischer Kultur. Im Museum von
Conimbriga sind u.a. Mosaiken, Keramiken und Marmorskulpturen aus
jener Zeit zu sehen.
Zum
Abschluss eines solchen Tages paßt am besten einer der unvergleichlichen
Weine der Region, ein Bairrada.
Preise
der Vila Duparchy: Doppelzimmer (inkl. Frühstück): 80
Euro
Ein Extrabett kostet 21 Euro, ein Einzelzimmer 69 Euro.
Alle Zimmer haben ein eigenes Bad. Das Zimmer Nr. 2 hat einen Balkon
nach Süden zum Garten hin. Einige der Zimmer verfügen neben
der Zentralheizung noch über einen Kamin. Den Gästen steht
auch das große Wohnzimmer mit Fernseher zur Verfügung.
Wir
freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme
und beraten Sie gern bei weiteren Fragen,
per Telefon unter 00351-96 983 81 83
oder per
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